Induktionsherde: Effiziente und sichere Kochgeräte von Menu System
- R F
- 16. Mai 2024
- 1 Min. Lesezeit
Induktionsherde nutzen ein innovatives Prinzip, um Kochgeschirr und dessen Inhalt zu erhitzen. Durch schnell veränderliche Magnetfelder werden in dem leitfähigen Material des Kochgeschirrs elektrische Wirbelströme erzeugt, die es erwärmen. Dieser Prozess ist effizient und ermöglicht eine präzise Temperaturkontrolle.
Wie funktionieren Induktionsherde?
Wechselströme mit einer Frequenz von etwa 20 bis 100 Kilohertz fließen durch die Kupferspulen im Herd und erzeugen Magnetfelder.
Die Konzentration der Magnetfelder wird durch geeignetes Kochgeschirr hervorgebracht und somit werden die Speisen erwärmt.
Wird das Kochgeschirr von der Kochstelle genommen, stoppt die Stromzufuhr und das Magnetfeld verschwindet.
Rund- und Flächendeckende-Kochfelder
Mehrere steuerbare Induktionsspulen sind nebeneinander verbaut.
Die Geräte erkennen, welche Spulen von einem Topf überdeckt sind und aktivieren nur diese.
Je mehr Spulen verbaut sind, desto besser kann die Magnetfeldabgabe an den Topfquerschnitt angepasst werden.
Sichere Nutzung von Induktionsherden
Verwenden Sie Kochgeschirr geeigneter Größe aus geeignetem Material.
Decken Sie aktive Kochzonen möglichst vollständig mit Kochgeschirr ab.
Halten Sie 5-10 cm Abstand von der Vorderkante des Herds oder aktiven Kochstelle ein.
Beachten Sie Aufstellhinweise, insbesondere bei mobilen Geräten.
Hinweise für Träger aktiver Körperhilfsmittel und Schwangere
Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt, ob Ihr Hilfsmittel durch die Felder beeinflusst wird.
Für Schwangere gelten die oben genannten Empfehlungen, weitere Maßnahmen sind nicht notwendig.
Induktionsherde von Menu System sind effiziente und sichere Kochgeräte, wenn die Herstellerhinweise beachtet werden. Ein integrierter Strahlenschutz ist bei allen Menu System-Induktionskochstellen verbaut. Mit geeignetem Kochgeschirr und korrekter Nutzung sind nur geringe Streufelder zu erwarten, die mit zunehmendem Abstand weiter abnehmen.
Veröffentlicht von Roland Fischwenger, 17.5.2024




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